Mein Werdegang

Vize-Bürgermeister von Hohen Neuendorf, ausgebildeter Polizist mit jahrelanger Berufserfahrung, gelernter Handwerker, leidenschaftlicher Fußballspieler und überzeugter Sozialdemokrat – mit all dieser Erfahrung weiß ich, wie man eine Mannschaft zusammenhält; sei es im Sport oder im Beruf.

Aufwachsen und Ausbildung

1971 in Ost-Berlin geboren, habe ich nach der Oberschule eine Ausbildung zum Facharbeiter für Werkzeugmaschinen absolviert. Und in dieser Zeit weit mehr als nur ein Handwerk gelernt. Nach der Wende habe ich eine Ausbildung bei der Berliner Polizei begonnen. Von der Pike auf habe ich hier alles gelernt, was es in Sachen Sicherheit und Bevölkerungsschutz zu wissen gibt. Verantwortung habe ich hier gern von Beginn an übernommen – sei es im Funkwageneinsatz, bei einer Hundertschaft oder einer zivilen Ermittlungseinheit. Schnell hat man mir Führungsaufgaben zugetraut und übertragen. Das war mir Ansporn und so habe ich noch einmal „draufgesattelt“: Nach meinem Studium zum Diplom-Verwaltungswirt schloss ich ein Masterstudium der Öffentlichen Verwaltung an.

Erfahrung

Parallel durchlief ich weitere Stationen bei der Polizei und im Bundesinnenministerium und organisierte hier Einsätze bei Großveranstaltungen, wie Demonstrationen und der Loveparade, oder erarbeitet das Sicherheitskonzept für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006. In der Zentralstelle für Prävention im Landeskriminalamt, als Pressesprecher der Berliner Polizei und Personalleiter eines mehr als 1.800 Männer und Frauen starken Bereichs sammelte ich weitere Berufserfahrungen.

Für die Menschen vor Ort

Nach 20 Jahren im Polizeidienst hat es mich dann noch einmal gepackt: 2016 bewarb ich mich als Erster Beigeordneter in Hohen Neuendorf. Die Stadtverordneten wählten mich dafür mit großer Mehrheit aus. Der Aufbau und die Leitung des Hauptamtes, in dem sich Bereiche wie das Personal, die zentralen Dienste, Digitalisierung, Controlling, Feuerwehr, Vergabe und Recht vereinen, waren hier entscheidende und zugleich spannende Aufgaben.

Politische Heimat

Chancengleichheit, soziale Gerechtigkeit und Sicherheit waren und sind die Ziele, die mich politisch bis heute antreiben. Deshalb trat ich schon im Wendeherbst 1989 in die SDP, die Sozialdemokratische Partei der DDR, ein. Unter anderem als sachkundiger Einwohner und im Kuratorium des Jugendclubs habe ich mich ehrenamtlich und politisch für meine Stadt engagiert.

Ganz privat

In meiner Kindheit und Jugend war ich begeisterter Fußballer. Diese Leidenschaft durfte ich sogar als Leistungssportler austoben. Eine großartige Zeit! Heute sind das Joggen und Fußballspielen mein Ausgleich zum Beruf; zum Abschalten, zum Kraft tanken, für alle Aufgaben, die der Alltag mit sich bringt. Die wertvolle Zeit mit der Familie genießen, gemeinsame Spaziergänge, zu Hause gärtnern, zusammen die Natur in unserem Landkreis erleben und zu Fuß oder mit dem Fahrrad Neues entdecken, Krimis und Biografien lesen und Reisen, das sind meine privaten Anker und Kraftquellen.